Gaudeamus-Hütte im Wilder Kaiser

Die Gaudeamus-Hütte ist eine Alpenvereins Schutzhütte und befindet sich auf der Südseite des Wilden Kaisers in 1.263 Meter Höhe im „Tiroler Schutzgebiet Kaisergebirge“ am Fuße der Törlspitzen auf einem Almboden. Von der Hütte schweift der Blick hinauf zum Ellmauer Tor, den Karlspitzen und auf den Ellmauer Halt oder gegenüber zum Bergdoktor Haus.

Bei der Gaudeamus-Hütte verzweigen sich mehrere Steige und Wege, die zentrale Lage ist auch der Hauptgrund für die Beliebtheit des Stützpunktes sowohl bei Ausflüglern, als auch bei Bergwanderern und Kletterern. Da der Aufstieg vom Parkplatz der Wochenbrunner Alm in einer halben Stunde geschafft ist, eignet sie sich hervorragend für Familien- und Wochenendtouren mit Freitag Abend Anreise.

Die Hütte ist schnell erreichbar und dient als hervorragender Ausgangspunkt für verschiedene Gipfelbesteigungen und Übergänge im Wilden Kaiser.

Schlafplätze


Anzahl Betten in Zweibettzimmern 16
Anzahl Betten in Mehrbettzimmern 32
Anzahl Matratzenlager 18
Winterraum*12

*Der Winterraum ist mit einem AV-Schloss versehen.

Hüttenwirt


Auf unserer Alpenvereins-Schutzhütte umsorgt Euch unser Hüttenwirt Friedrich Warolly mit guter traditioneller Küche.

So Schmecken die Berge“ Frisch und Regional das ist unserem Hüttenwirt Fridl als ausgebildeter und leidenschaftlicher Koch und uns als Alpenvereinshütte sehr wichtig!

„Tiroler Schutzgebiet Kaisergebirge“


Wir erhalten unsere Wege ehrenamtlich, respektiert unsere Arbeit und das Engagement der „Tiroler Bergwacht“ und verzichtet bitte auf Abkürzer, es sind Narben in einer Naturlanschaft! Wir bitten auf Dronenflüge im Tiroler Schutzgebiet Kaisergebirge und im Hütten-Umfeld zu verzichten.

Geschichte


1899 wurde von der Akademischen Alpenvereinssektion Berlin unterhalb des Kübelkars die Gaudeamushütte erbaut. Sie bleib bis 1911 unbewirtschaftet, wurde anschließend zumindest zeitweise an die Sektion Kitzbühel verpachtet. 1924 zerstörte eine Lawine die Gaudeamushütte. Noch im selben Jahr wurde übergangsweise eine provisorische Baracke errichtet und einfach bewirtschaftet. 1927 erbaute die Sektion Berlin rund 300 Meter weiter östlich die jetzige Hütte. Bemerkenswert ist, dass sie den zweiten Weltkrieg ohne Schäden überstand und danach nur selten die Pächter wechselten. Nach der Übernahme durch die Sektion Main-Spessart 1998 wurde die Hütte 2003 renoviert und um einen Anbau erweitert.